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Oberflächenvergütungen von Brillengläsern

CrizaloberflächenModerne Brillengläser sind größtenteils oberflächenveredelt, aber was heißt das genau und worin liegt der Nutzen? Generell dienen Oberflächenvergütungen der Qualitätsverbesserung. Beschichtungen, die auf Brillengläser aufgebracht werden können, lassen sich in folgende Kategorien unterteilen:

1. Hartschichten
2. Entspiegelungsschichten
3. Beschichtungen zur Verringerung des Verschmutzens (Clean-Coat)
4. Antistatische Oberflächen
5. Antibeschlagoberflächen

Eine sehr schöne Demonstration der einzelnen Komponeten einer Oberflächenvergütung können Sie sich hier auf der Internetseite unseres Brillenglaslieferanten Essilor anschauen.

1. Hartschichten
Eine Hartschicht ist nur bei Kunststoffgläsern notwendig. Diese modernen, leichten Brillengläser zeichnen sich zwar durch eine hohe Bruchfestigkeit aus, sind jedoch im unvergüteten Zustand sehr kratzempfindlich. Deshalb sollte eigentlich jedes Kunststoffglas, das täglich im Einsatz ist, mit einer Hartschicht ausgestattet werden.
Moderne Kunststoffhartschichten sind mitlerweile genau so hart wie ein mineralisches Glas mit Entspiegelung.

2. Entspiegelungschichten
Beim Blick durch ein unentspiegeltes Brillenglas treten Reflektionserscheinungen auf. Diese stören nicht nur den Brillenträger selbst, sondern auch sein Gegenüber.Man kann als Betrachter die Augen hinter den Brillengläsern nicht richtig klar erkennen, denn auf ihnen erscheinen Reflexe von Lampen oder anderen Dingen aus der Umgebung.
Noch irritierender sind diese Erscheinungen jedoch für den Brillenträger selbst.Reflexe vermindern den Kontrast und können dadurch die Sehleistung herabsetzen. Entspiegelungsschichten mindern die Reflexe eines Brillenglases auf ca. 2%.

3. "Clean- Coat"- Beschichtungen
Die neuste Technologie auf dem Sektor der Vergütungen für Brillengläser sind Schichten, die das lästige Verschmutzen und Beschlagen mindern. Durch diese Clean-Schicht werden mikroskopisch kleinste Unebenheiten auf der Glasoberfläche ausgeglichen, Wasser perlt ab und Schmutz kann sich nicht mehr so gut festsetzen. Diese Eigenschaft ist vergleichbar mit einem Phänomen aus der Natur. Beobachtet man nämlich die Lotuspflanze, kann man feststellen, dass ihre riesigen Blätter niemals nass oder dreckig werden. Das Wasser, aber auch Schmutzpartikel perlen an der Oberfläche einfach ab.

4. Antistatische Oberflächen
Antistatische Oerflächen haben den Vorteil, dass der Staub nicht mehr so leicht auf dem Brillenglas hängenbleibt. Das Glas läd sich beim Putzen statisch auf und stößt die statisch gleich geladenen Staubteilchen ab.

5. Antibeschlagoberflächen
Der Name ist Programm. Durch neue Oberflächengestaltung mit Zunahme eines Activators schafft man es das Beschlagen der Brillengläser zu vermeiden.

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